VDS-Intermezzo-Fortbildung: Donnerstag, 5. März 2026.
PRÄSENZ, Altes Gymnasium Oldenburg, 14.30-18 Uhr.
NLC-Link folgt sobald wie möglich.
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in Zusammenarbeit mit dem Studienseminar Oldenburg.
als Referenten mitwirkend voraussichtlich: Johannes Möller, Tammo Wilken, Imke Glockauer-Götting, Mathias Kroll -
und Ralf Beiderwieden
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Organisation: Susanne Keller-Hartmann und Ralf Beiderwieden
Anmelden unter: anmeldung@vds-niedersachsen.deDie beruhigende Nachricht ist: Das Thema ist niederschwellig. Nach dem Brocken „Mahler“ im letzten Halbjahr fast poplig, barockes Konzert ist ja eigentlich ein durchweg gängiges Mittelstufen-Thema. Allerdings: Wenn wir das in der Oberstufe machen, müssen wir ein paar Fragen genauer nehmen als gemeinhin in der Mittelstufenarbeit. •Dazu gehört die Klärung: Nein, nein und nochmals nein, mit „Wettstreit“ hat barockes Concerto, wie es Corelli, Vivaldi und Händel entwickelt haben, nichts, wirklich gar nichts zu tun. Näheres dazu auf der Tagung und im Heft. – Zusatz: Concerto – ohne seine absolut Maß gebende Instanz in der Barock-Musik, Arcangelo Corelli, geht keinesfalls. Corelli wird sicherlich einen beträchtlichen Schwerpunkt bilden (müssen!). •Dazu gehört: Nein, Bachs Brandenburgische Konzerte, gerade auch das zweite, sind keineswegs exemplarisch für barockes Concerto. Sie sind radikale Avantgarde, eine komplette Neuerfindung des Concerto grosso, gewisser-maßen „von innen heraus“. Die Fragen, die man an dieses Werk stellen kann, sind unerschöpflich. •Insofern: Und hier wird es echt Oberstufe – kann man zeigen, dass der Weg, mit dem Status quo umzugehen, bei Händel und bei Bach DIAMETRAL UNTERSCHIEDLICH ist. Hier wird es wirklich spannend. Und dass es ein europaweit sich spannendes kreatives elek-trisches Feld ist, in dem Corelli, Vivaldi, Händel, Bach – und noch viele Ungenannte mehr – gearbeitet und nach neuen Lösungen und Wegen gesucht haben. •Dazu gehört auch: Ja, Barockmusik ist eine Musik der Repräsentation, des absolutistischen Glanzes. Aber sie ist – nur ein Beispiel ist Vivaldis Arbeit am Waisenhaus in Venedig – auch eine Musik aus Armut und Elend. Ein anderes, etwas anders gelagertes Beispiel wäre auch Bachs Wirken an der Thomaskirche in Leipzig, aber davon ein andermal. •Es wird auch schön und wichtig, mal über „Das Jahrhundert der Violine“ zu sprechen. Darauf darf man sich freuen: Corelli war Geiger, Vivaldi auch. Die Schule von Cremona und andere fingen an, die kostbaren Geigen zu bauen, die bis heute Legende sind und zu den größten Kostbarkeiten gehören, die es auf diesem Planeten zu finden gibt. •Es wäre so schön, wenn es gelänge, genügend Spielerinnen und Spieler zusammenzubringen, dass wir eine Triosonate, ein, zwei Vivaldi-Konzertsätze und die beiden Eingangs-Sätze des Händel-Concerto LEBENDIG musizieren könnten. Zu Bach wird es immerhin eine handfeste Demonstration (von Johannes Möller) geben. Wir arbeiten fleißig daran, auch wenn wir noch nicht versprechen können, dass es gelingt.
Modalitäten:
•TERMIN: s. o.•Anmelden über anmeldung@vds-niedersachsen.de•Keine Online- oder Hybrid-Sitzung.ABER: es soll wieder die Möglichkeit einer „Stillen Teilhabe“ geben; •Es soll wieder ein Heft geben. •Die Organisation übernehmen Susanne Keller-Hartmann und Ralf Beiderwieden•Kosten, wie gehabt: 10€ regulär, 5€ für Mitglieder; Studierende und Referendare sind unsere Gäste - wie immer.
Pflicht-Stücke und Inhalte
•Thematische Vorgabe des Kultusministeriums für Abitur 2026: HIER
Das Heft wird ab jetzt erstellt und soll hoffentlich bis zur Fortbildungstagung zugestellt sein, auch an die stillen Teilhaberinnen und Teilhaber versendet sein. Hier schon mal das - provisorische? - Titelbild